Langfassung des Artikels aus "profil", Nr. 38/2013
Vor 50 Jahren wurde
Österreich von Terroranschlägen erschüttert. Italienische Neofaschisten übten blutige
Vergeltung für Südtirolattentate. Eine Recherche in ein vergessenes
Kapitel Zeitgeschichte.
Johann Gaig hatte zuerst gedacht, es handle sich um einen
„Lausbubenstreich“. Der Wagenführer der Feuerkogelseilbahn in Ebensee war um
07.05 Uhr in die Talstation eingefahren. Als die Gondel zum Stillstand kam,
fiel plötzlich ein „Gegenstand“ vom Dach auf den Betonboden: Ein Wecker mit
zersprungenem Glas, verbunden mit einer Sprengladung. Gaig ließ seine
Passagiere – fünf Schulkinder und einen Erwachsenen rasch aussteigen und
schnitt später auf Anordnung eines Gendarmen die Leitung zwischen Wecker und
Batterie durch. Der Bombenfund am 23. September 1963 hatte noch einmal
Schlimmeres verhütet – denn wäre der Sprengkörper wie beabsichtigt, um etwa 14
Uhr, explodiert, „wäre eine Katastrophe unvermeidlich gewesen“, hieß es damals
in der „AZ“. Die Wucht der Explosion hätte Trag- und Zugseil zerrissen und die
Gondel in die Tiefe stürzen lassen. Glück im Unglück. Denn Terrorserie, die
Österreich an diesem Herbsttag erschütterte, war nicht vorüber.
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Quelle: www.arbeiter-zeitung.at |
Schon um 06.10 Uhr früh hatte es zum ersten Mal „geknallt“: Das
Löwendenkmal, in einer unübersichtlichen Kurve der Uferstraße zwischen Ebensee
und Traunkirchen gelegen, flog in die Luft. Große Brocken des ohnehin morschen
Sandsteins wurden bis zu 30 Meter weit auf die Fahrbahn geschleudert – „nur
infolge eines glücklichen Zufalls“, so ein Untersuchungsbericht, kam dabei
niemand zu Schaden. Dann – um 10.20 Uhr – folgte der dritte und letzte Akt des
Dramas: In der Saline Ebensee hatten Arbeiter an den Solebehältern V und VIII
zwei Hohlhaftladungen entdeckt, die mit einem tickenden Wecker verbunden waren.
Einer der bald eingetroffenen Gendarmen, der Spurensicherer Kurt Gruber, nahm
die abgeschnittene Zündschnur eines Sprengsatzes in die Hand und sagte noch:
„Das stimmt was net!“ Da schoss plötzlich eine Stichflamme hoch, gefolgt von
einer kilometerweit hörbaren Detonation. Der 42jährige Gruber war auf der
Stelle tot, seine Kollegen Johann Winkler und Albrecht Schröder, Vater des
jetzigen Albertina-Direktors, erlitten schwere Verletzungen. Neun weitere
Personen wurden leicht verletzt.
Die Bomben von Ebensee sind heute praktisch vergessen – anhand
Hunderter Seiten originaler Ermittlungsunterlagen, zum ersten Mal freigegebener
Dossiers der Staatspolizei sowie italienischer Quellen werden die damaligen
Ereignisse minutiös rekonstruiert.
1963 hatte ein Konflikt in unmittelbarer Nachbarschaft endgültig
auf Österreich selbst übergegriffen – die Auseinandersetzung um Südtirol. Seit
zwei Jahren schon führte der Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) den Kampf für
Selbstbestimmung mit zunehmend terroristischen Mitteln. Dabei erhielten die
„Bumser“, wie sie in Österreich verharmlosend genannt wurden, viel Unterstützung
nördlich des Brenners – Waffen, Sprengstoff und Geld. Umso verbitterter war man
daher in Italien, als sich der BAS-Terror verschärfte. Österreich wurde
vorgeworfen, zu wenig zu tun, um die Verbindungslinien zu kappen – und damit
den Terror erst recht zu ermöglichen. Vieldeutig erklärte 2005 ein
pensionierter italienischer Geheimdienstoffizier im Dokumentarfilm
„Bombenjahre“: „Ich war immer überzeugt und habe es auch dem Minister gegenüber
gesagt: ‚Ich weiß nicht, wann der Südtirolterrorismus endet, aber ich weiß, wo
er endet – er endet in Österreich.’“ Waren die Ebensee-Attentate Teil einer
ausgeklügelten Strategie, um Wien zu zwingen, endlich effektiv gegen die
„Bumser“ vorzugehen?
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Ebensee (Quelle: Wikimedia Commons) |
Dass die Spuren der Ebenseeattentäter nach Italien führten,
dafür hatten sich zahlreiche Hinweise gefunden. Am Tag nach den Anschlägen
erstattete Innenminister Franz Olah im Ministerrat Bericht. In dem Protokoll heißt es: „Es ist überall erhöhte
Bereitschaft angeordnet: Kraftfahrzeuge, Wasserwerke, Brücken. Ich glaube, dass
man die Maßnahmen einige Zeit aufrechterhalten soll. Ich würde eine Aufhebung
nicht befürworten. Es könnte sein, dass sie (die Attentäter, Anm.) damit
rechnen, sie seien schon fort und wiederholen das.“ Handelsminister Fritz Bock
sorgte sich um die Europabrücke bei Innsbruck: Diese sei zwar so massiv, „dass
nichts geschehen kann, aber Arbeiter könnten durch eine Bombenexplosion
verletzt werden“. Vizekanzler Bruno Pittermann sprach sich dafür aus, dass man
nicht schon eine Beschuldigung „in der Richtung auf eine bestimmte Herkunft der
Täter konkretisieren“ sollte. „Das weiß man aber, dass es voraussichtlich nicht
Österreicher waren“, gab Olah zurück. An den Tatorten verstreut hatten sich Ausweise
einer italienischen Studentenverbindung gefunden – „Hände weg von den Carabinieri!“
lautet der drohende Aufdruck. Verdächtig aufgefallen waren außerdem vier Männer
in einem graugrünen Fiat 1100. „Die Täter waren Italiener“, wusste die Kronen
Zeitung schon 24 Stunden später. Herausgeber Hans Dichand, alias „Cato“, warnte
dass „die vernarbten Wunden aus zwei Weltkriegen“ nun aufbrechen und eine
„wirkliche Feindschaft gegen Italien“ entstehen könnte.
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Feuerkogelseilbahn heute (Foto: Autor) |
Die Beweisstücke von Ebensee passten zu zwei weiteren
Anschlägen, die schon länger zurücklagen. Um 04.15 Uhr, am 1. Oktober 1961, hatten
die Druckwellen einer Detonation die Fensterscheiben in Innsbruck vibrieren
lassen. Auf dem nahe gelegenen Berg Isel war das Andreas-Hofer-Denkmal vom
Sockel gesprengt worden. Die zwei Meter hohe Bronzefigur des Tiroler
Freiheitshelden lag rücklings auf dem Boden – laut „Neues Österreich“ wies der
Zeigefinger der ausgestreckten Hand dabei „nach Süden, Richtung Brenner…“ Sichergestellt
wurden auch hier 20 Blanko-Mitgliedsausweise – so wie später in Ebensee.
Ein zweites Attentat, das in dieses Muster passte, war am
18. August 1962 gerade noch verhindert worden: Auf dem Sockel des sowjetischen
Heldendenkmals am Wiener Schwarzenbergplatz war Polizisten etwas Verdächtiges
aufgefallen: In fünf Meter Höhe, auf dem Denkmalsockel, lag eine dunkle
Leinentasche. Als der herbeigeholte Sprengstoffsachverständige dieses
herunterholte war schon „bei flüchtiger Betrachtung“ festzustellen, dass sich
darin Sprengpatronen, eine Zündschnur und ein tickender Wecker befanden. Die
funktionstüchtige „Höllenmaschine“ wurde umgehend entschärft – wären die 5 kg
TNT explodiert, wäre der 12 Meter hohe Denkmalsobelisk eingestürzt. Bei der
Spurensuche fand man erneut 29 Studentenausweise – diesmal mit dem kryptischen italienischen Aufdruck „Liberta per
Berlino“ (Freiheit für Berlin).
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Quelle: www.arbeiter-zeitung.at |
Die Bomben von Ebensee waren also Teil einer Attentatsserie,
die seit zwei Jahren Österreich erschütterte. Ungeachtet der zahlreichen
Indizien verdächtigten die Behörden aber Einheimische und zwar aus dem Umfeld
des BAS. Der Verdacht begründete sich auf einen Fund nach dem Berg
Isel-Anschlag: Eine Rasierklinge der Marke „Aufbau“. Eine gleichnamige Gruppe
innerhalb der Südtiroler Volkspartei hatte nur am 30. September 1961, also am
Vortag der Bombenexplosion, ein Manifest gegen den Terror veröffentlicht. War
das Attentat also eine Warnung des BAS an die Adresse der Gemäßigten? Dann gab
es da noch Zeugen, die einen zwei Meter großen Mann am Tatort gesehen haben
wollten – für die Ermittler passte die Beschreibung auf den Nordtiroler Kurt
Welser, der den BAS seit den Anfangstagen mit Sprengstoff beliefert hatte und
selbst über eine fundierte Ausbildung verfügte.
Hinweise, die in eine andere Richtung wiesen, wurden
ausgeblendet: Der Sachverständige Alois Massak vermutete schon Anfang 1962,
dass beim Berg Isel-Anschlag ein Zünder „mit militärischem Charakter“ verwendet
worden war – und dieser italienischer Herkunft sei. Auch Massaks Untersuchung
der Ebenseer Bomben ergab, dass es sich um „für militärische Zwecke speziell
hergestellte Sprengladungen“ aus reinem TNT handelte. Darüber hinaus waren die verwendeten
Weckeruhren italiensche Fabrikate, ebenso wie der elektrische
Spezialzünder, der „von den
italienischen Genietruppen verwendet wird“. Trotzdem war man im
Justizministerium „seit der ersten Erhebungen“ der Ansicht, „dass die Täter in
den Kreisen der Gruppe um Kurt Welser, Dr. Burger, Kienesberger und Genossen zu
suchen seien“. Da der BAS-Mann Peter Kienesberger während der Tatzeit in Haft
gewesen war und auch der rechtsradikale Universitätsdozent Norbert Burger nicht
in Frage kam, konzentrierte sich der Verdacht voll auf Welser. Sein Alibi, am
Tag des Anschlags mit Frau und Kind auf einer Tiroler Almhütte übernachtet zu
haben, war alles andere als stichhaltig. Welser wurde am 24. Mai 1965 verhaftet
– nur um vier Wochen später wieder freigelassen zu werden, da seine Angaben
nicht widerlegt werden konnten.
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Quelle: www.arbeiter-zeitung.at |
Die Spur gegen Welser war absichtlich gelegt
worden – und zwar von einem illustren Kreis von Rechtsextremisten, der innerhalb
der BAS-Unterstützerszene für den italienischen Geheimdienst spionierte. Am 25.
März 1964, wenige Wochen vor Welsers Verhaftung, hatte im „Wilden Mann“ in
Innsbruck eine Zusammenkunft stattgefunden. Es ging darum, Belastungsmaterial
gegen Welser zu sammeln. Einer der Teilnehmer, Gerhard Neuhuber, erklärte, dass
man im Innenministerium wisse, „dass nicht Italiener, sondern BAS-Leute am Werk
gewesen seien“. Es existiere ein Foto, dass Welser einen Tag vor den Anschlägen
in Ebensee zeige. Außerdem würden die verwendeten Zündmittel aus einem alten
Lager der Wehrmacht bei Salzburg stammen. Quelle für diese Informationen war Neuhubers Chef bei
der „Legion Europa“, einer rechtsradikalen Kleingruppe: Der 1928 geborene Journalist
Alfred („Fred“) Borth. Laut einem Dossier der Staatspolizei unterhielt dieser „Beziehungen
und Kontakte zu nationalistischen Organisationen in Italien, Belgien,
Deutschland und Großbritannien. Vor allem aber war der umtriebige Journalist
ein Mann der Geheimdienste: Borth war nicht nur Konfident der Staatspolizei,
sondern machte sich für den italienischen Abschirmdienst SIFAR an Georg Klotz,
einen der wichtigsten BAS-Führer, heran. Borth bot Klotz seine Hilfe an und
traf ihn regelmäßig – Berichte darüber meldete er wöchentlich nach Rom. Nach
den Anschlägen in Ebensee versuchten Borth und sein Umfeld, den Verdacht auf Welser
zu lenken – „damit unser Kreis aus der Sache herausgehalten wird, was nur mehr
so geht“, wie ein Beteiligter in einem Protokoll notierte. Neuhuber wurde
beauftragt, auszuforschen, ob jemand „in den Kreisen um Welser“ einen Volvo,
Mercedes oder VW fuhr – weil der Südtirolaktivist damit angeblich in Ebensee
vor Ort war.
Tatsächlich war alles ganz anders gelaufen: 1991 ergab sich
aus Aufzeichnungen eines italienischen Neonazis, dass Borth mit den eigentlichen
Tätern von Ebensee direkt in Kontakt war. In Verona habe Borth mit
italienischen und ausländischen Rechten sowie einem hohen Geheimdienstoffizier
zusammengesessen, um eine gemeinsame Vorgangsweise in Südtirol zu koordinieren.
Datiert wurde das Treffen auf 1964. Nur wenige Monate später, im Februar 1965, wurde
die Rolle von Borths Gesprächspartnern offenbar: Bei einer Razzia in Mailand
wurden vier junge Neofaschisten – Giorgio Massara, Sergio Poltronieri, Luciano
Rolando und Franco Panizza – verhaftet. Der Haupttäter, der 27jährige Massara, war
bei dem Veroneser Treffen dabei gewesen. In seiner Wohnung fanden sich zahlreiche
Beweisstücke: Tagebuchaufzeichnungen, Situationspläne, Lichtbilder und die
hinlänglich bekannten Studentenausweise. Er habe es als unerträglich empfunden,
dass eine große Nation wie Italien durch Terror bedroht werde, rechtfertigte
sich Massara. Deswegen habe er sich zu Vergeltungsmaßnahmen entschlossen. Bei
einem anderen Verhafteten wurde zudem ein Wiener Stadtplan sichergestellt, auf dem
das Sowjetdenkmal angezeichnet war. Außerdem ergab die nachträgliche Durchsicht
der Hotelbücher, dass Massara sich am Vorabend des Anschlagsversuchs gemeinsam
mit den drei Kameraden das Zimmer Nr. 6 des Hotels „Am Augarten“ geteilt hatte.
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Löwendenkmal Ebensee (Foto: Autor) |
Die italienische Justiz beeilte sich nicht, gegen die
Attentäter vorzugehen: Sie wurden zunächst einmal auf freien Fuß gesetzt und
dann dauerte es bis 1969 ehe der Prozess begann. Zu diesem Zeitpunkt hatten
sich bis auf Franco Panizza bereits alle Angeklagten ins Ausland abgesetzt.
Panizza erklärte vor Gericht nur so viel: „Die Angelegenheit betraf die
Verteidigung des Staatsgebiets. Mehr kann ich dazu nicht sagen.“ Massara kassierte
neun Jahre Haft, verstarb aber kurz darauf. Die anderen Urteile wurden herabgesetzt
– zwei der Täter verbüßten einen Teil, der Rest wurde ihnen erlassen. Die
Hintermänner des Terrors blieben im Dunklen – allerdings kann kein Zweifel
daran bestehen, dass die Neofaschisten bestens mit den Geheimdiensten vernetzt
waren. So fand sich ein Hinweis auf eine
„Aktion Österreich“, die logistisch unterstützt wurde. Befohlen haben soll
alles der berüchtigte Carabinieri -General Giovanni De Lorenzo, der 1964 einen
Staatsstreich plante und über insgesamt 157.000 Italiener Spitzeldossiers
anlegen ließ. De Lorenzo befürchtete eine „Algerisierung“ Südtirols, das
Ausbrechen eines Aufstands, weshalb für ihn alle Mittel gerechtfertigt waren. Der
ursprünglich verdächtigte Kurt Welser wiederum erlebte die Rehabilitierung
nicht mehr: Er verunglückte am 15. August 1965 bei einer Bergtour in der
Schweiz tödlich.
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Hotel "Am Augarten", Wien - hier logierten die Attentäter (Foto: Autor) |
Auch nach den Ebenseer Bomben gab es beträchtliche
Spannungen zwischen Wien und Rom. Als 1966 drei italienische Beamte auf der
Steinalm den Tod fanden, plante der Militärgeheimdienst SID Vergeltungsattentate
in Österreich. Zwei Spezialisten für Sabotage wurden nach Südtirol versetzt.
Dort gab ihnen Admiral Eugenio Henke persönlich den Auftrag, potentielle Ziele ins
Auge zu fassen. Eine entsprechende Liste mit 30 Einträgen wurde in einem Kuvert
übergeben. Es blieb bei einem Planspiel.
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Löwendenkmal Ebensee (Foto: Autor) |
Dafür wurden die geheimdienstlichen Manöver unvermindert
fortgesetzt: Der Militärhistoriker Hubert Speckner hat kürzlich Belege dafür
vorgelegt, dass das Anschlag auf der Porzescharte 1967 manipuliert war: Vier
Carabinieri starben, ein Soldat wurde verletzt – aber eben nicht durch eine
Sprengfalle des BAS wie lange Zeit angenommen. Es könnte sich um Opfer eines
Unfalls bei Verminungsübungen gehandelt haben, die dann an den präparierten
Tatort geschafft wurden. Jedenfalls nutzte Italien das „Massaker“, um
Österreich außenpolitisch unter Druck zu setzen. Die Assoziierungs-Verhandlungen mit der
Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) wurden blockiert, bis Wien bereit
war, scharf gegen die „Bumser“ vorzugehen. Bereits Mitte Juli 1967 wurde das
Bundesheer entsandt, um die Grenze zu Südtirol abzuriegeln. Schon länger ging
die Justiz verstärkt gegen BAS-Aktivisten vor. Geschworenengerichte fällten
aber ähnlich milde Urteile wie sie auch auf der anderen Seite der Grenze gegen die
Ebensee-Attentäter verhängt worden waren. Es dauerte bis 1969 ehe bei den
Verhandlungen zum „Südtirol-Paket“ der Durchbruch erzielt und der Konflikt
durch eine Autonomielösung entschärft wurde.
In Italien sollten die teils illegalen Aktivitäten ein Nachspiel
haben: Mit Bomben Chaos zu schaffen und falsche Spuren zu legen, wurde zur
Handschrift einer rechten Terrorwelle, die das Land bis in die frühen 1980er
Jahre erschütterte. Mit dieser „Strategie der Spannung“ sollte eine
Machtergreifung der starken kommunistischen Partei verhindert werden – notfalls
per Militärputsch. Involviert waren einige jener Offiziere, die vorher in
Südtirol den Terrorismus mit schmutzigen Mitteln bekämpft hatten – und
wahrscheinlich auch in Österreich zuschlagen ließen.
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Ansicht Ebensee (Quelle: Wikimedia Commons) |